Sportfahrtraining Anneau du Rhin,
7. Juli 2019

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Auch dieses Jahr nahmen wieder ein paar Mitglieder des MSC, an einem Renntraining auf dem Rheinring in Frankreich teil. Am Samstagnachmittag brachen Rainer, Silvio, Christoph, Martin, Thomas und Andrea, die als Betreuerin mitging, nach Frankreich auf. Zirka um 19.00 Uhr kam die Gruppe im kleinen Biesheim, das 15 Minuten von der Rennstrecke entfernt ist, an. Dort speisten sie leckere Pizzas und ließen den Abend gemütlich ausklingen. Danach legten sie sich im Hotelzimmer zur Ruhe. Am nächsten Morgen nachdem gefrühstückt und der verlorene R1-Schlüssel wiedergefunden war, ging es ab zum Ring. Nach raschem beziehen des Fahrerlagers, mussten alle zur Anmeldung und Fahrerbesprechung. Als die Gruppe zurück zu ihrem Lager kam, kippte die Stimmung, da die Sicherung des Verteilerkastens geflogen war. An ihm hingen die Reifenwärmer und die Rennslicks waren daher eiskalt, was ein Fahren des ersten Turns unmöglich machte. Hecktisch suchte man nach einer Stromquelle, die nach aufteilen der Reifenwärmer und anzapfen des Stroms der Nachbarn gefunden war. Rainer war so erfreut über den gewonnenen Strom, dass er heizte was ging. Leider verheizte er somit die Reifenwärmer des Nachbarn, die auf dem Boden lagen. Silvio und Martin stürzten sich als erste in der gelben Gruppe auf die Strecke, die sich vorsichtig an die Verhältnisse und den Grip herantasteten. Danach waren Rainer, Thomas und Christoph in der roten Profigruppe dran. Währenddessen bewies sich Andrea als Fotografin und schoss tolle Fotos von den Racern. Im nächsten Turn zog das Tempo an und Thomas als alterfahrener Rennfahrer überholte mehrere Teilnehmer auf einmal, was den Jagdinstinkt in Christoph weckte, der hinter ihm fuhr. Als Christoph sich an Thomas heran gefahren hatte, überreizte er den Grip des Vorderrades und rutschte weg. Auf dem Hosenboden rutschend sah er noch wie sich die 1000er Honda überschlug. Glücklicherweise ist ihm, außer ein gekränktes Ego, nichts passiert. Jedoch kam die Maschine nicht so gut davon. Abgebrochene Lenkerstummel, eingedrückter Tank und ein verbogener Heckrahmen waren auch provisorisch nicht mehr zu reparieren. Der Tag war für die Hondaboys gelaufen.

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Mit bedrückter Stimmung schauten Martin und Christoph den alten Hasen zu, wie sie um die Kurven schossen. Zu Mittag stärkte sich die Gruppe mit Flammkuchen und Salat und verfolgte das MotoGP Rennen am Handy. Die Fahrer zwängten sich darauf in die verschwitzten Kombis und starteten in den Nachmittag. Da der Kurs durch viele enge Kurven und nur einer Gerade sehr kräftezehrend ist, machten sich Ermüdungserscheinungen bemerkbar. Die sich auch bei Silvio bemerkbar machten und er durch einen Fahrfehler auf den Innencurb fuhr und ihm das Vorderrad wegrutschte. Er versuchte im Marquezstil das Beste aus dem Sturz zu machen, klammerte sich an seiner Kawasaki fest und kam mit ein paar Kratzern an Kombi und Motorrad gut davon. Martin löste das Angebot von Brünn im letzten Turn ein und er durfte mit der R1 seines Vaters um die Strecke ballern und auch einmal die Luft vom 200PS-Club schnuppern. Nach der Heimreise wurden noch ein-zwei Bier in der Röthner-Stube getrunken und über die Hochs und Tiefs des Tages gelacht und diskutiert.

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